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Wir bewegen uns

Mädchen auf die Fußballplätze! Dieses Ziel hat ein Projekt, das jetzt im Zuge der Initiative "Wir bewegen uns" an der Aueschule in Dietzenbach umgesetzt wurde. 17 Schülerinnen zwischen zwölf und 18 Jahren haben an einer dreitägigen Trainerassistentinnen-Schulung teilgenommen, in deren Verlauf sie theoretisch und vor allem praktisch darin unterwiesen wurden, was es bedeutet, eine Gruppe zu leiten. Sie lernten, einen Übungsparcours zu planen und aufzubauen und ihren Schützlingen - in diesem Fall Grundschüler - zu zeigen, was sie zu tun haben.

Verantwortung übernehmen
Unterstützt wurden die Teilnehmerinnen - zwei kamen von der Heinrich-Mann-Schule, die übrigen konnte die Ernst-Reuter-Schule für das Projekt gewinnen - von Bastian Kuhlmann von der Universität Osnabrück, der an der Entwicklung des Projektes "Soziale Integration von Mädchen durch Fußball" mitgearbeitet hat. Bundesweit läuft das Projekt an zehn Standorten. "Die Idee ist, Mädchen zu gewinnen, die keine Fußballerinnen oder erfahrene Übungsleiter sind", sagt Kuhlmann. Im Verlauf der Schulung sollen diese lernen, ihre Arbeit zu strukturieren und Verantwortung für eine Gruppe zu übernehmen. Ist das Ergebnis eine erfolgreich verlaufene Übungsstunde, "steigert das natürlich auch das Selbstwertgefühl". Die Teilnehmerinnen in Dietzenbach seien "enorm motiviert" gewesen, und auch die Schulen hätten keine Umstände gemacht, die Mädchen freizustellen.


Nachhaltigkeit ist auch bei diesem Projekt ein wichtiges Ziel. So ist geplant, dass die Teilnehmerinnen die gerade ins Leben gerufenen Mädchenfußball-AGs mitbetreuen. Ferner hofft Gabriele Perri vom FC Dietzenbach, die das Projekt von Anfang an begleitet, dass einige Mädchen später in den Verein wechseln - entweder, um dort als Assistentinnen zu arbeiten, oder "um selbst zu spielen". Allerdings seien für Migranten die Vereinsbeiträge nicht immer erschwinglich. Laut Hans-Jürgen Daum von der Jugendabteilung der Stadt wird derzeit mit dem Kreis über einen Fonds verhandelt, der Beiträge finanzieren könnte.
Angela Heußler, die Leiterin der Aueschule, sieht schon erste Erfolge. "Die Mädchen haben das Fußballfeld auf dem Schulhof erobert - das ist für die Jungs was Neues." Diana (15), eine der Teilnehmerinnen, hätte nicht gedacht, "dass die Kinder so aufmerksam sind". Für Najoua (18) war es "toll, zu sehen, dass eigene Ideen auch umgesetzt werden". Auch Karima (13) kann sich vorstellen, künftig mit Kindern zu arbeiten.

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