| Kooperation Stadt & Vereine |
| Geschrieben von: OP |
| Mittwoch, den 02. Dezember 2009 um 11:38 Uhr |
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Auch in den Dietzenbacher Fußballvereinen regt sich seit geraumer Zeit Unmut über die Platzsituation in der Kreisstadt. Denn: Über Bespielbarkeit und Nutzung der Rasenplätze der Otto-Lehr-Anlage in Steinberg und des Waldstadions, wie auch der Sporthallen, entscheidet alleine die Stadtverwaltung. Die Platzwarte der Vereine haben darauf keinen Einfluss, vielmehr werden die Fußballer jedes Wochenende vor vollendete Tatsachen gestellt. (...) Immerhin sei das Verletzungsrisiko auf Hartplätzen sehr groß, betont die Jugendleiterin des FC Dietzenbach, Simone Pullen. Auch dort, beim FC mit seinen zwölf Jugendmannschaften, ist man über die Platzvergabe-Praxis alles andere als glücklich. Besonders im Winter gebe es große Engpässe, da die Schulhallen nur für andere Sportarten genutzt werden dürfen: „Wir als Fußballer werden außen vor gelassen und müssen selbst sehen, wie wir zurechtkommen“, kritisiert Simone Pullen. Hinzu komme ein Organisationswirrwarr, da neben den Platzwarten und der Stadtverwaltung auch die Städtischen Betriebe für die Flächen und ihre Instandhaltung verantwortlich sind. Das Problem könnte, so die Fußballvereine, letztlich nur durch einen Kunstrasenplatz gelöst werden. „Das wäre sicherlich im Sinne aller Vereine“, meint Manfred Bohl. Ein Kunstrasen sei früher und länger bespielbar und pflegeleichter. Allein das Geld dafür fehle, immerhin koste ein großer Kunstrasenplatz ab 350 000 Euro aufwärts. Dabei hat die Stadt längst einen Kunstrasen, erinnert Simone Pullen: „Der DFB hat der Stadt doch einen gespendet.“ Man habe bereits beim Ersten Stadtrat Dietmar Kolmer angefragt, ob man ihn nicht im Waldstadion anlegen und für alle Vereine nutzbar machen könne. „Wir hätten genügend Platz dafür, aber er liegt einfach nur im Bauhof herum.“ Zwar handele es sich nicht um einen Großplatz, aber für das Training der Jugendmannschaften sei er ausreichend – und eine Entlastung. Beide Vereine setzen nun auf Gespräche mit dem neuen Bürgermeister. Ein Treffen von Jürgen Rogg und der IG Sport sei noch für dieses Jahr anberaumt. Der SC will dabei auch auf die vielen Kommunikationsprobleme mit der Stadt hinweisen. „Oft werden Entscheidungen getroffen, bevor man überhaupt daran denkt, uns zu konsultieren“, sagt Fenchel. (...)
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